Glossar
Kochbegriffe kurz erklärt, mit der Schweizer und der deutschen Bezeichnung.
A
- Ablöschen
- Heisse Pfanne mit Flüssigkeit aufgiessen, um den Bratensatz zu lösen.
- Abrunden
- Eine Speise am Schluss mit etwas Fett oder Süsse milder und voller machen.
- Abschäumen
- Den hellen Schaum, der beim ersten Aufkochen an die Oberfläche steigt, mit einer Kelle oder einem Schaumlöffel abschöpfen.
- Abschmecken
- Ein Gericht kurz vor dem Servieren probieren und mit Salz, Säure, Pfeffer oder Kräutern nachwürzen.
- Abschrecken
- Heisses Gargut kurz in kaltes Wasser oder Eiswasser tauchen oder kalt übergiessen, damit es nicht weitergart.
- Abwaschen
- Hochdeutsch: spülen, abspülen
- Schweizer Wort für das Spülen von Geschirr von Hand, also Geschirr mit Wasser, Abwaschmittel und Bürste reinigen.
- Al dente
- Italienisch für "für den Zahn". Teigwaren sind gar, haben in der Mitte aber noch einen leichten Biss.
- Allergene
- Stoffe in Lebensmitteln, die bei empfindlichen Personen eine allergische Reaktion auslösen können.
- Allicin
- Stoff im Knoblauch, der beim Zerkleinern entsteht und für Geruch und Schärfe verantwortlich ist.
- Älplermagronen
- Hochdeutsch: Alpen-Makkaroni
- Zentralschweizer Gericht aus Hörnli, Kartoffeln, Rahm und geschmolzenem Käse, mit Röstzwiebeln und Apfelmus.
- Aminosäuren
- Die Bausteine der Proteine. Es gibt 21 davon, neun sind unentbehrlich und müssen mit dem Essen aufgenommen werden.
- Anbraten
- Lebensmittel bei hoher Hitze kurz in wenig Fett braten, bis die Oberfläche gebräunt ist. Das bringt Röstaroma und Farbe.
- Andämpfen
- Hochdeutsch: andünsten (auch anschwitzen)
- Schweizer Wort für Zwiebeln oder Gemüse kurz in wenig Fett bei niedriger bis mittlerer Hitze weich werden lassen, ohne Farbe.
- Anmachen
- Hochdeutsch: Salat mit Dressing mischen
- Schweizer Küchenwort für das Mischen eines Salats mit der Salatsauce.
- Anrichten
- Fertige Speisen auf Tellern oder Platten ordnen, bevor sie auf den Tisch kommen.
- Anschwitzen
- Hochdeutsch: andünsten
- Zwiebeln oder anderes Gemüse bei niedriger bis mittlerer Hitze in Fett weich und glasig garen, ohne dass sie braun werden.
- Antihaftbeschichtung
- Eine glatte Kunststoffschicht in Pfannen, an der Speisen kaum haften bleiben. Meist besteht sie aus PTFE.
- Aromaten
- Zutaten wie Zwiebel, Knoblauch, Rüebli, Sellerie, Kräuter und Gewürze, die einem Gericht die geschmackliche Grundlage geben.
B
- Bacillus cereus
- Ein Bakterium, das oft auf Reis, Teigwaren und anderen stärkehaltigen Speisen vorkommt und Magen-Darm-Beschwerden auslösen kann.
- Bäggli
- Hochdeutsch: Rinderbacke
- Schweizer Bezeichnung für die Backe des Rinds oder Kalbs, ein Stück zum Schmoren.
- Baumnuss
- Hochdeutsch: Walnuss
- Schweizer Wort für Walnuss. Baumnüsse und Baumnussöl liefern Fett mit vielen Omega-3-Fettsäuren.
- Béchamel
- Hochdeutsch: Béchamelsauce, weisse Sauce
- Weisse Sauce aus Butter, Mehl und Milch, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Muskat.
- Beurre blanc
- Weisse Buttersauce aus eingekochtem Weisswein mit Schalotten, in die kalte Butter in kleinen Stücken eingerührt wird.
- Bindemittel
- Zutat, die eine Masse zusammenhält oder eine Flüssigkeit dicker macht, zum Beispiel Ei, Mehl, Stärke oder Paniermehl.
- Biologische Wertigkeit
- Mass dafür, wie gut sich ein Nahrungsprotein in körpereigenes Protein umbauen lässt.
- Bitterstoffe
- Stoffe, die bitter schmecken, zum Beispiel in verbranntem Knoblauch oder in stark gerösteten Zutaten.
- Blanchieren
- Gemüse kurz in reichlich sprudelnd siedendem Salzwasser vorgaren und sofort in Eiswasser abschrecken.
- Blindbacken
- Einen Teigboden ohne Belag vorbacken, beschwert mit Backpapier und Hülsenfrüchten.
- Bouillon
- Hochdeutsch: Brühe
- Klare, gewürzte Brühe aus Fleisch, Knochen oder Gemüse, die als Suppe serviert oder als Basis für Suppen und Saucen verwendet wird. Auch Würfel, Pulver und Paste heissen Bouillon.
- Bratbutter
- Hochdeutsch: Butterschmalz
- Geklärte Butter, aus der Wasser und Milcheiweiss entfernt wurden. Sie verträgt mehr Hitze als normale Butter und eignet sich zum Braten.
- Bratensatz
- Hochdeutsch: Röstsatz
- Brauner, karamellisierter Belag in der Pfanne nach dem Anbraten. Er ist die Geschmacksbasis der Pfannensauce.
- Bratfett
- Jedes Fett, das hohe Hitze verträgt und sich deshalb zum Anbraten und Braten eignet.
- Bratschaufel
- Hochdeutsch: Pfannenwender
- Flacher, breiter Wender zum Wenden und Lösen von Bratgut in der Pfanne.
- Brosmeli
- Hochdeutsch: Paniermehl
- Schweizerdeutsches Wort für Brotbrösel oder Paniermehl, also fein geriebenes, trockenes Brot.
- Brunoise
- Sehr feine Gemüsewürfel von etwa 2 bis 3 mm Kantenlänge.
C
- Campylobacter
- Bakterien, die häufig auf rohem Geflügel vorkommen und Magen-Darm-Erkrankungen auslösen können.
- Capsaicin
- Scharfer Inhaltsstoff in Chili, der sich in Fett besser löst als in Wasser.
- Chiffonade
- Blätter von Kräutern oder Blattgemüse, gestapelt, aufgerollt und quer in feine Streifen geschnitten.
- Chlorophyll
- Der grüne Farbstoff in Blattgemüse, Bohnen und Broccoli.
- Currypaste
- Würzpaste aus Gewürzen, Kräutern und Chili, die man kurz in Öl andünstet.
D
- Dämpfen
- Garen im heissen Wasserdampf, ohne dass das Gargut im Wasser liegt.
- Dampfkochtopf
- Topf mit dichtem Deckel, in dem unter Druck gegart wird und der die Kochzeit stark verkürzt.
- Denaturierung
- Veränderung von Proteinen durch Hitze, Säure oder Salz. Die gefalteten Eiweissketten öffnen sich und verbinden sich neu, das Lebensmittel wird fest oder undurchsichtig.
- Detailhandel
- Hochdeutsch: Einzelhandel
- Der Verkauf von Waren an Privatpersonen, zum Beispiel in Supermärkten, Metzgereien und Bäckereien.
- Dip
- Dickere kalte Sauce zum Eintunken von Gemüse, Brot oder Fleisch, oft auf Joghurt- oder Quarkbasis.
- Dünsten
- In wenig Fett und wenig Flüssigkeit, oft nur im eigenen Saft, zugedeckt bei kleiner bis mittlerer Hitze garen, ohne dass etwas braun wird.
- Durchgaren
- Ein Lebensmittel so lange garen, bis es an jeder Stelle, auch in der Mitte, ausreichend heiss geworden ist.
E
- Edelschimmel
- Gewollter Schimmel, zum Beispiel auf Blauschimmelkäse oder auf der Aussenhaut von Salami.
- Egli
- Hochdeutsch: Flussbarsch
- Schweizer Bezeichnung für den Flussbarsch, einen beliebten Speisefisch aus Schweizer Seen mit zartem, hellem Fleisch.
- Einschubhöhe
- Die Höhe im Ofen, auf der du Blech oder Rost einschiebst. In Rezepten oft "Rille" genannt, zum Beispiel "in der Mitte" oder "unterste Rille".
- Eintopf
- Hochdeutsch: Eintopf
- Gericht, bei dem Gemüse, Hülsenfrüchte oder Fleisch und Flüssigkeit in einem Topf zusammen gegart werden und das als Hauptgericht auf den Tisch kommt.
- Einweichen
- Getrocknete Hülsenfrüchte vor dem Kochen mehrere Stunden in kaltem Wasser quellen lassen.
- Emulgator
- Stoff, der zwei Flüssigkeiten verbindet, die sich sonst nicht mischen, zum Beispiel Öl und Wasser.
- Emulsion
- Feine Mischung aus zwei Flüssigkeiten, die sich eigentlich nicht mischen, meist Öl und Wasser. Beispiele sind Vinaigrette, Mayonnaise, Milch und Rahm.
- Entkalken
- Kalkablagerungen aus Geräten wie dem Wasserkocher mit einer Säure lösen.
- Ernährungspyramide
- Die Pyramide der Schweizer Ernährungsempfehlungen von SGE und BLV (2024), die nennt, wie viele Portionen pro Tag und pro Woche aus welcher Lebensmittelgruppe sinnvoll sind.
F
- Felchen
- Hochdeutsch: Renke
- Schweizer Bezeichnung für die Renke, einen Süsswasserfisch aus Schweizer Seen mit mildem, hellem Fleisch.
- Festkochend
- Kochtyp von Kartoffeln mit wenig Stärke. Sie bleiben nach dem Kochen ganz, feucht und schnittfest.
- Fettbrand
- Ein Brand von überhitztem Öl oder Fett in der Pfanne oder Fritteuse. Er wird erstickt, nie mit Wasser gelöscht.
- Fond
- Würzige Kochflüssigkeit oder Röstsatz als Grundlage für eine Sauce. In diesem Kurs steht Bouillon für die klare Brühe, die du als Suppe oder Basis verwendest.
- Foodwaste
- Hochdeutsch: Lebensmittelverschwendung, Lebensmittelverluste
- Lebensmittel, die entlang der Kette vom Feld bis zum Teller verloren gehen oder weggeworfen werden, obwohl sie noch essbar wären.
- Fotzelschnitten
- Hochdeutsch: Arme Ritter, French Toast
- In Eiermilch eingeweichte und in der Pfanne gebratene Brotscheiben, süss oder herzhaft.
G
- Garam Masala
- Indische Gewürzmischung, die oft erst am Ende des Kochens über ein Gericht gegeben wird.
- Garprobe
- Prüfen, ob etwas gar ist, meist indem du mit einem spitzen Messer in das dickste Stück stichst.
- Gebührensack
- Hochdeutsch: kostenpflichtiger Müllsack
- Offizieller Kehrichtsack einer Schweizer Gemeinde oder Region, in dessen Preis die Entsorgungsgebühr enthalten ist.
- Gerinnen
- Ausflocken von Eiweiss in Sauce oder Rahm durch Hitze oder Säure.
- Geschirrspüler
- Hochdeutsch: Geschirrspülmaschine, Spülmaschine
- Maschine, die Geschirr mit heissem Wasser, Reinigungsmittel und Klarspüler wäscht.
- Geschnetzeltes
- Hochdeutsch: Geschnetzeltes (Fleischstreifen)
- Fleisch in dünnen Streifen, das schnell gebraten und in einer Sauce erwärmt wird.
- Ghackets
- Hochdeutsch: Hackfleisch, Hackfleischsauce
- Schweizerdeutsch für Hackfleisch, im Alltag meist für eine Hackfleischsauce, die mit Hörnli und Apfelmus auf den Tisch kommt.
- Glasieren
- Gegartes Gemüse in wenig eingekochter Flüssigkeit mit Butter und etwas Zucker schwenken, bis es von einem glänzenden Film überzogen ist.
- Glasig
- Durchscheinend wie mattes Glas. Bei Fisch heisst glasig noch nicht durchgegart, bei Zwiebeln weich gedünstet, aber nicht gebräunt.
- Gluten
- Eiweissgeflecht, das sich im Teig bildet, wenn Mehl Wasser bekommt und bearbeitet wird.
- Gräte
- Die feinen, spitzen Knochen im Fleisch eines Fisches.
- Gratinform
- Hochdeutsch: Auflaufform
- Ofenfeste, eher flache Form aus Keramik, Glas, Gusseisen oder Metall für Gratins und Aufläufe.
- Gratinieren
- Ein Gericht im Ofen bei starker Hitze von oben überbacken, bis die Oberfläche goldbraun und leicht knusprig ist. Auch "überbacken" genannt.
- Grundgeschmack
- Eine der fünf Geschmacksrichtungen süss, sauer, salzig, bitter und umami.
- Grundpreis
- Der Preis einer Ware pro 100 g, pro Kilogramm oder pro Liter. Er macht Packungen verschiedener Grösse vergleichbar.
- Grüngut
- Hochdeutsch: Bioabfall, Biomüll
- Schweizer Wort für organische Abfälle aus Küche und Garten, die getrennt gesammelt und kompostiert oder vergärt werden.
- Gschwellti
- Hochdeutsch: Pellkartoffeln
- Schweizerdeutsch für Kartoffeln, die mit der Schale in Wasser oder Dampf gegart werden.
- Guss
- Hochdeutsch: Eierguss, Eier-Milch-Mischung
- Mischung aus Eiern und Milch, oft mit Rahm, die über den Belag einer Wähe oder eines Gratins gegossen wird.
- Gusseisen
- Ein schweres Eisenmaterial für Pfannen und Töpfe, das langsam heiss wird und die Hitze sehr lange speichert.
H
- Hahnenwasser
- Hochdeutsch: Leitungswasser
- Schweizer Wort für Leitungswasser, also Trinkwasser direkt aus dem Wasserhahn.
- Halbrahm
- Hochdeutsch: Sahne (fettärmere Sorte)
- Rahm mit mindestens 25 Prozent Fett. Er ist leichter als Vollrahm, aber empfindlicher gegen Hitze und Säure.
- Halloumi
- Salziger Käse, der beim Erhitzen nicht schmilzt und sich deshalb braten und grillieren lässt.
- Hefe
- Lebender Pilz, der im Teig Gas bildet und ihn aufgehen lässt. Es gibt frische Hefe im Würfel und Trockenhefe im Päckli.
- Heissluft
- Backofen-Betriebsart, bei der ein Ventilator in der Rückwand heisse Luft im ganzen Ofen verteilt. Oft auch Umluft genannt.
- Hörnli
- Hochdeutsch: Hörnchennudeln
- Kurze, gebogene Röhrenteigwaren, die in der Schweiz zu den beliebtesten Alltagsformen gehören.
- Hülsenfrüchte
- Die getrockneten Samen von Pflanzen wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen. Sie sind eine pflanzliche Proteinquelle.
I
- Induktion
- Eine Herdart, bei der ein Magnetfeld die Wärme direkt im Boden der Pfanne erzeugt. Sie reagiert sofort auf jede Änderung der Stufe.
J
- Javelwasser
- Hochdeutsch: Bleichlauge, Natriumhypochlorit
- Schweizer Bezeichnung für Bleichlauge, ein chlorhaltiges Bleich- und Reinigungsmittel.
- Julienne
- Gemüse in sehr feine, gleich lange Streifen geschnitten, etwa 1,5 bis 3 mm dick und 4 bis 5 cm lang.
- Jus
- Hochdeutsch: Bratensaft
- Dünne, kräftige Sauce aus dem Bratensatz und Flüssigkeit, die nur eingekocht und kaum gebunden wird.
K
- Kabis
- Hochdeutsch: Weisskohl, Rotkohl
- Schweizer Bezeichnung für Kopfkohl, als Weisskabis (Weisskohl) oder Rotkabis (Rotkohl).
- Kaltgeräuchert
- Bei tiefer Temperatur geräuchert, ohne dass das Lebensmittel gart. Kaltgeräucherter Fisch wie klassischer Rauchlachs ist roh.
- Karamellisieren
- Zucker durch Hitze schmelzen und bräunen, bis er goldbraun wird und nach Karamell schmeckt. Im Unterschied zur Maillard-Reaktion braucht es dafür kein Eiweiss.
- Kartoffelstock
- Hochdeutsch: Kartoffelpüree
- Schweizer Bezeichnung für Kartoffelpüree aus gekochten Kartoffeln, heisser Milch und Butter.
- Käseschnitte
- Hochdeutsch: überbackene Käsebrote
- Brotscheibe mit einer Käsemasse bestrichen und im Ofen überbacken.
- Kehricht
- Hochdeutsch: Hausmüll, Restmüll
- Schweizer Wort für den Hausmüll, also den Abfall, der nicht getrennt gesammelt wird.
- Kerntemperatur
- Die Temperatur in der Mitte, also an der dicksten Stelle, eines Lebensmittels. Sie zeigt, wie weit Fleisch, Geflügel oder Fisch innen gegart ist.
- Kiemen
- Die Atmungsorgane des Fisches hinter dem Kopf, unter dem Kiemendeckel. Ihre Farbe zeigt, wie frisch ein ganzer Fisch ist.
- Klarspüler
- Mittel für den Geschirrspüler, das dafür sorgt, dass das Wasser vom Geschirr abläuft und es schneller trocknet.
- Knickei
- Ei mit einem Riss in der Kalkschale, bei dem die Schalenhaut darunter noch ganz ist.
- Köcheln
- Bei kleiner Hitze knapp unter dem Siedepunkt garen, sodass die Flüssigkeit sich nur leicht bewegt und nur vereinzelt kleine Blasen aufsteigen.
- Kollagen
- Eiweiss, aus dem ein grosser Teil des Bindegewebes im Fleisch besteht. Bei langem Garen in feuchter Hitze wird es zu Gelatine.
- Konfitüre
- Hochdeutsch: Marmelade
- Schweizer Wort für Marmelade, ein Fruchtaufstrich aus gekochten Früchten und Zucker.
- Krallengriff
- Haltegriff beim Schneiden, bei dem die Fingerspitzen eingerollt sind und die Fingerknöchel die Messerklinge führen.
- Kräuterkruste
- Eine knusprige Schicht aus Paniermehl, Fett und gehackten Kräutern, die auf Fisch, Fleisch oder Gemüse gebacken wird.
- Krautstiel
- Hochdeutsch: Mangold
- Schweizer Bezeichnung für Mangold, ein Blattgemüse mit breiten weissen oder farbigen Stielen.
- Kreuzkontakt
- Spuren eines Allergens gelangen unbeabsichtigt in ein anderes Gericht, zum Beispiel über Löffel, Schneidebrett oder Hände.
- Kreuzkontamination
- Keime gelangen von einem Lebensmittel, meist etwas Rohem, über Hände, Bretter, Messer, Tücher oder Spritzwasser auf ein anderes Lebensmittel, das nicht mehr erhitzt wird.
- Kuchenteig
- Hochdeutsch: Mürbeteig
- Mürber Teig aus Mehl, kalter Butter, Salz und wenig Wasser, der nicht geknetet wird. Auch Wähenteig.
- Kühlkette
- Der lückenlose Weg eines gekühlten oder tiefgekühlten Lebensmittels vom Laden bis in deinen Kühlschrank oder Tiefkühler, ohne längere Zeit in der Wärme.
L
- Lagergemüse
- Gemüse, das im Herbst geerntet und kühl gelagert wird, damit es auch im Winter und Frühling aus Schweizer Produktion erhältlich ist.
- Lake
- Hochdeutsch: Salzlake
- Salzwasser, in dem Fleisch vor dem Garen liegt. Auch Salzlake oder Brine genannt.
- Lasagneblätter
- Hochdeutsch: Lasagneplatten
- Flache Teigwarenplatten, die in der Lasagne mit Sauce und Füllung geschichtet werden.
- Legieren
- Eine Sauce mit Eigelb und Rahm binden und cremig machen.
- Listerien
- Bakterien, die in rohen und gekühlten Lebensmitteln vorkommen können. Für Schwangere, Ungeborene, Kleinkinder, ältere und immungeschwächte Menschen sind sie besonders gefährlich.
- Löschdecke
- Decke aus schwer entflammbarem Gewebe, mit der man kleine Brände, auch Fettbrände, erstickt.
- Luftkammer
- Kleiner Hohlraum mit Luft am stumpfen Ende des Eis, zwischen Schale und Schalenhaut. Mit dem Alter des Eis wird sie grösser.
- Luganighe
- Hochdeutsch: Tessiner Bratwurst
- Tessiner Schweinsbratwurst, die roh gekauft wird und vor dem Anbraten gesiedet wird.
M
- Maillard-Reaktion
- Bräunungsreaktion zwischen Eiweissbausteinen und Zucker bei hoher Hitze. Sie sorgt beim Braten, Backen und Rösten für Kruste, Farbe und Röstaroma.
- Marinade
- Würzige Flüssigkeit oder Paste aus Öl, Säure und Gewürzen, in der Fleisch, Fisch, Tofu oder Gemüse vor dem Garen ruht.
- Mayonnaise
- Kalte Sauce aus Öl und Eigelb, die als Emulsion zusammenhält.
- Meal Prep
- Hochdeutsch: Vorkochen
- Das Vorbereiten von Mahlzeiten oder Teilen davon im Voraus, um in den nächsten Tagen weniger Zeit zu brauchen.
- Mehlbutter
- Hochdeutsch: Beurre manié
- Paste aus gleich viel weicher Butter und Mehl, mit der man fertige Saucen bindet.
- Mehligkochend
- Kochtyp von Kartoffeln mit viel Stärke. Sie werden beim Kochen trocken und locker und zerfallen leicht.
- Mehlschwitze
- Hochdeutsch: Einbrenne (Roux)
- Gleich viel Butter und Mehl, zusammen angeschwitzt, als Basis für helle gebundene Saucen.
- Mindesthaltbarkeitsdatum
- Das Datum hinter "mindestens haltbar bis". Bis dahin garantiert der Hersteller die Qualität, wenn du das Produkt richtig lagerst. Danach ist es meist noch gut.
- Mise en place
- Französisch für "alles an seinem Platz". Du bereitest Zutaten, Werkzeug und Arbeitsplatz vor, bevor der Herd angeht.
- Montieren
- Kalte Butter in kleinen Stücken in eine heisse, nicht kochende Sauce einrühren.
- MSC und ASC
- Zwei Labels auf Fisch und Meeresfrüchten. MSC steht für Wildfang aus zertifizierter Fischerei, ASC für zertifizierte Zucht.
- Müllerin Art
- Zubereitungsart für Fisch, bei der die Filets in Mehl gewendet, in Butter gebraten und mit Zitronen-Butter-Sauce und Peterli serviert werden.
- Mykotoxine
- Giftstoffe, die manche Schimmelpilze bilden und die sich im Lebensmittel ausbreiten können.
N
- Nachgaren
- Das Weitergaren von Fleisch nach dem Herausnehmen aus Pfanne oder Ofen, weil die Wärme von aussen weiter nach innen wandert.
- Nahrungsfasern
- Pflanzliche Kohlenhydrate, die der Dünndarm nicht verdauen kann, auch Ballaststoffe genannt. Sie binden Wasser, fördern die Sättigung und eine gute Verdauung.
- Nappieren
- Eine Speise mit Sauce überziehen, oder die Probe, ob eine Sauce dick genug ist, um den Löffelrücken zu überziehen.
- Natron
- Backnatron (Natriumhydrogencarbonat), ein Backtriebmittel, das auch als Zusatz im Kochwasser von grünem Gemüse genannt wird.
- Nicht-Häm-Eisen
- Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln, das der Körper schlechter aufnimmt als das Häm-Eisen aus Fleisch und Fisch.
- Nitrat
- Natürlicher Stoff in Blattgemüse wie Spinat, der sich bei Wärme und längerer Lagerung durch Bakterien in Nitrit umwandeln kann.
- Nutri-Score
- Eine freiwillige Kennzeichnung von A (grün) bis E (rot), die den Nährwert verarbeiteter Lebensmittel innerhalb einer Kategorie vergleicht.
O
- Ober-/Unterhitze
- Ofenbetriebsart, bei der Heizelemente oben und unten im Ofen heizen, ohne Ventilator.
- Osmose
- Wasser wandert durch eine Zellwand dorthin, wo mehr Salz oder Zucker gelöst ist. In der Küche zieht Salz so Wasser aus Fleisch und Gemüse.
- Oxalsäure
- Natürlicher Pflanzenstoff, der in Spinat reichlich vorkommt und Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Calcium binden kann.
P
- Panade
- Knusprige Hülle aus Mehl, verquirltem Ei und Paniermehl, in der du Fleisch, Fisch oder Gemüse vor dem Braten wendest.
- Papet vaudois
- Hochdeutsch: Waadtländer Lauch-Kartoffel-Eintopf
- Waadtländer Eintopf aus Lauch und Kartoffeln mit Saucisson.
- Passata
- Hochdeutsch: passierte Tomaten
- Passierte, entkernte Tomaten ohne Stücke. Sie sind glatter als gehackte Tomaten aus der Dose.
- Passevite
- Hochdeutsch: Flotte Lotte (Passiermühle)
- Handbetriebene Passiermühle mit Kurbel und Lochscheibe, mit der du Gekochtes fein durchdrückst.
- Passieren
- Hochdeutsch: Durch ein Sieb streichen
- Eine Flüssigkeit oder Sauce durch ein Sieb giessen, damit feste Teile zurückbleiben.
- Pastawasser
- Hochdeutsch: Nudelwasser, Kochwasser der Teigwaren
- Das stärkehaltige Kochwasser von Teigwaren, das man beim Abgiessen auffängt.
- Pasteurisiert
- Kurz erhitzt, damit Keime abgetötet werden und das Lebensmittel sicherer ist.
- Peperoni
- Hochdeutsch: Paprika (Gemüsepaprika)
- Schweizer Wort für Gemüsepaprika, die grossen, milden roten, gelben oder grünen Schoten.
- Pesto
- Kalte Sauce aus zerkleinertem Basilikum, Pinienkernen, Knoblauch, Parmesan und Olivenöl.
- Peterli
- Hochdeutsch: Petersilie
- Schweizer Bezeichnung für Petersilie, ein grünes Küchenkraut mit frischem, leicht würzigem Geschmack.
- Pfannensauce
- Sauce, die in der Pfanne direkt nach dem Braten aus dem Bratensatz entsteht.
- Pflanzliche Proteine
- Proteine aus Hülsenfrüchten, Getreide, Tofu, Nüssen und Samen. Über den Tag kombiniert, ergänzen sie sich.
- Phasin
- Natürlicher Stoff in rohen Bohnen, der Beschwerden auslösen kann und durch ausreichend langes Kochen zerstört wird.
- Plätzli
- Hochdeutsch: Schnitzel (dünne Fleischscheibe)
- Schweizer Bezeichnung für eine dünne, flache Scheibe Fleisch zum Kurzbraten, ähnlich einem Schnitzel.
- Pochieren
- In Flüssigkeit knapp unter dem Siedepunkt garen. Die Flüssigkeit sprudelt nicht, sie zittert nur leicht.
- Polenta
- Brei aus grobem Maisgriess, der in Flüssigkeit unter häufigem Rühren gekocht wird. Ein Klassiker des Tessins.
- Portion
- Eine Richtmenge in den Schweizer Ernährungsempfehlungen, zum Beispiel 120 g Gemüse (eine Handvoll) oder 60 g rohe Hülsenfrüchte.
- Poulet
- Hochdeutsch: Hähnchen, Huhn
- Schweizer Wort für Hähnchen oder Huhn als Fleisch. Die Pouletbrust ist die Hähnchenbrust.
- Pouletschenkel
- Hochdeutsch: Hähnchenkeule
- Schweizer Wort für die Hähnchenkeule, also Ober- und Unterschenkel des Pouletts mit Haut und Knochen.
- Prise
- Die kleine Menge eines Pulvers wie Salz oder Pfeffer, die du zwischen Daumen und zwei Fingern greifen kannst.
- Pürieren
- Weich gegartes Gemüse oder andere Zutaten mit Stabmixer, Mixer oder Passevite zu einem glatten Brei oder einer Suppe verarbeiten.
Q
- Quark
- Frischkäse aus Milch, weich, leicht säuerlich und fettarm bis mager.
- Quellmethode
- Garmethode für Reis und Getreide, bei der das Korn genau so viel Flüssigkeit bekommt, wie es aufnehmen kann. Nichts wird abgegossen.
R
- Rahmjoghurt
- Hochdeutsch: Griechischer Joghurt
- Joghurt mit höherem Fettgehalt. "Rahmjoghurt nature griechische Art" ist besonders cremig und fest.
- Raita
- Kalte indische Joghurtsauce mit geriebener Gurke, Kreuzkümmel und Kräutern wie Minze oder Koriander.
- Rauchpunkt
- Die Temperatur, ab der ein Fett in der Pfanne sichtbar zu rauchen beginnt und sich zersetzt.
- Reduzieren
- Eine Flüssigkeit offen einkochen, bis ein Teil des Wassers verdampft ist.
- Restwärme
- Wärme, die nach dem Ausschalten oder nach dem Herausnehmen noch in Fleisch, Pfanne oder Herdplatte steckt und weiter gart.
- Retrogradation
- Rückbildung gequollener Stärke beim Abkühlen. Gekochter Reis und gekochte Kartoffeln werden dabei fester, Brot wird altbacken.
- Rille
- Hochdeutsch: Einschubebene
- Einschubebene im Backofen, auf die das Blech oder der Rost geschoben wird.
- Risotto
- Cremiger Reis aus Rundkornreis, der unter Rühren nach und nach mit heisser Bouillon garen darf.
- Rohkost
- Ungegartes Gemüse oder Obst, zum Beispiel als Stängel zum Knabbern, geraffelt oder als Salat.
- Rollschnitt
- Schnitt für längliche Gemüse wie Rüebli, bei dem du abwechselnd schräg schneidest und das Gemüse eine Vierteldrehung weiterrollst.
- Rotweinreduktion
- Rotwein, der offen eingekocht wurde, bis er sirupartig und kräftig ist. Sie ist die Basis der Rotweinsauce.
- Rückwärtsplanen
- Einen Zeitplan von der Servierzeit aus zurückrechnen, bis du weisst, wann jeder Schritt beginnen muss.
- Rührteig
- Flüssiger Teig, den du mit Löffel oder Schwingbesen mischst, ohne zu kneten, zum Beispiel Pfannkuchenteig.
- Rüsten
- Hochdeutsch: putzen und vorbereiten
- Schweizer Wort dafür, Gemüse, Salat und Kräuter küchenfertig zu machen, also waschen, putzen, schälen und zuschneiden.
- Rüstmesser
- Hochdeutsch: Schälmesser, Gemüsemesser
- Kleines, spitzes Küchenmesser zum Schälen und Putzen von Gemüse und Früchten.
S
- Salatsauce
- Hochdeutsch: Salatdressing
- Schweizer Wort für das Dressing, mit dem du einen Salat anmachst.
- Salatschleuder
- Küchengerät mit Siebeinsatz, das gewaschene Salatblätter durch Drehen trocken schleudert.
- Salmonellen
- Bakterien, die Durchfallerkrankungen auslösen und unter anderem in rohen Eiern und rohem Geflügel vorkommen können.
- Saucisson
- Hochdeutsch: Waadtländer Wurst
- Waadtländer Schweinswurst, die ganz im Eintopf oder im Wasser gegart wird, zum Beispiel für Papet vaudois.
- Säure
- Der saure Eindruck, zum Beispiel von Zitronensaft, Essig, Weisswein und Tomaten.
- Sautieren
- Kleine, gleich grosse Stücke in wenig heissem Fett bei hoher Hitze kurz braten und dabei die Pfanne schwenken oder rühren.
- Schärfe
- Brennender oder wärmender Reiz, zum Beispiel von Chili oder Pfeffer.
- Schichtweise würzen
- In mehreren Stufen würzen und probieren, statt alles am Ende zuzugeben.
- Schmand
- Saure Rahmsorte aus Deutschland, in der Schweiz durch Crème fraîche oder sauren Halbrahm ersetzbar.
- Schmoren
- Erst anbraten, dann zugedeckt in wenig Flüssigkeit bei kleiner Hitze lange garen, bis das Gargut weich ist.
- Schwingbesen
- Hochdeutsch: Schneebesen
- Küchenwerkzeug aus gebogenen Drahtschlaufen zum Verrühren, Aufschlagen und Glattrühren.
- Sieden
- Hochdeutsch: kochen
- In der Schweiz das übliche Wort für Kochen in Wasser. Das Wasser hat seinen Siedepunkt erreicht und wirft Blasen.
- Speisestärke
- Reine Stärke, zum Beispiel aus Mais, zum Binden von Saucen und Suppen.
- Stabmixer
- Elektrisches Handgerät mit rotierender Klinge, mit dem du Suppen und Saucen direkt im Topf pürierst.
- Stocken
- Fest werden von Ei oder einer Eiermasse durch Wärme. Die Eiweisse gerinnen und halten das Wasser in einem feinen Netz fest.
- Streusel
- Grobe Brösel aus Mehl, Zucker und kalter Butter, die als Belag gebacken werden. Als Crumble auch auf Früchten.
- Sugo
- Hochdeutsch: Tomatensauce (italienisch)
- Italienisches Wort für eine Sauce, meist eine Tomatensauce für Teigwaren.
T
- Tadka
- Indische Methode: Gewürze kurz in heissem Öl oder Ghee rösten und die Mischung über ein Gericht geben.
- Tellermodell
- Eine Faustregel für eine Hauptmahlzeit, bei der der Teller in Fünftel geteilt wird. Zwei Fünftel Gemüse und Früchte, zwei Fünftel Getreideprodukte und Kartoffeln, ein Fünftel Proteine.
- Textur
- Wie sich ein Lebensmittel im Mund anfühlt, zum Beispiel knusprig, cremig, weich oder knackig.
- Tiefkühler
- Hochdeutsch: Gefrierschrank, Gefriertruhe
- Ein Gerät oder Fach, das Lebensmittel bei mindestens minus 18 °C hält.
- Tofu
- Fester Block aus Sojamilch, mild im Geschmack und eiweissreich.
- Tomatenpüree
- Hochdeutsch: Tomatenmark
- Schweizer Wort für stark eingekochtes, konzentriertes Tomatenmark.
- Trockenrösten
- Ganze Gewürze ohne Fett in einer Pfanne erhitzen, bis sie duften.
- Tzatziki
- Kalte Sauce aus Joghurt, geraspelter und ausgedrückter Gurke, Knoblauch und Zitronensaft oder Essig.
U
- Überraschungspäckli
- Hochdeutsch: Überraschungstüte
- Eine Tüte mit übrig gebliebenen Lebensmitteln von Läden oder Restaurants, die kurz vor Ladenschluss zu einem Bruchteil des Preises verkauft wird.
- Umami
- Voller, herzhafter Geschmack, den zum Beispiel Parmesan, Sojasauce und Tomatenpüree haben.
- Umluft
- Ofenbetriebsart, bei der ein Ventilator heisse Luft im Ofen umwälzt. In der Schweiz heisst sie bei vielen Herstellern Heissluft.
V
- Verbrauchsdatum
- Das Datum hinter "zu verbrauchen bis". Es steht auf leicht verderblichen, gekühlten Lebensmitteln. Danach isst du das Produkt nicht mehr, auch wenn es normal aussieht.
- Verkleisterung
- Vorgang, bei dem Stärke in heisser Flüssigkeit Wasser aufnimmt, aufquillt und weich wird. So werden Reis, Teigwaren und Kartoffeln gar, und so binden Mehl und Stärke Saucen.
- Versalzen
- Ein Gericht mit zu viel Salz würzen.
- Vinaigrette
- Kalte Salatsauce aus Öl, Essig oder Zitronensaft, Salz und Pfeffer, oft mit Senf gebunden.
- Vollkorn
- Getreide, bei dem das ganze Korn verwendet wird. Es enthält mehr Nahrungsfasern, Vitamine und Mineralstoffe als Weissmehl.
- Vollrahm
- Hochdeutsch: Sahne (Schlagsahne)
- Rahm mit mindestens 35 Prozent Fett. Er verträgt Hitze gut und ist darum die Standardwahl für Rahmsaucen.
- Voressen
- Hochdeutsch: Gulasch- oder Ragoutfleisch (Fleischwürfel zum Schmoren)
- Schweizer Bezeichnung für Fleischwürfel zum Schmoren und für das Schmorgericht, das daraus entsteht. Auch Ragout genannt.
- Vorheizen
- Pfanne oder Backofen auf Temperatur bringen, bevor das Essen hineinkommt.
- Vorspeise
- Der erste, meist kleine und leichte Gang eines Menüs, etwa eine Suppe oder ein Salat.
W
- Wachsweich
- Garstufe eines gekochten Eis zwischen weich und hart. Das Eiweiss ist ganz fest, das Eigelb am Rand fest und in der Mitte cremig.
- Wähe
- Hochdeutsch: Kuchen, Tarte
- Schweizer Blechkuchen mit Teigboden, Belag und einem Guss aus Eiern und Milch, süss oder salzig.
- Warmhalten
- Gekochte Speisen heiss genug halten, bis sie serviert werden, im Privathaushalt bei mindestens 65 °C.
- Weiche und holzige Kräuter
- Weiche Kräuter (Peterli, Basilikum, Schnittlauch) kommen am Schluss, holzige (Thymian, Rosmarin, Oregano) von Anfang an ins Gericht.
- Wetzen
- Die Schneide eines Messers mit einem Wetzstahl wieder aufrichten, ohne nennenswert Metall abzutragen.
- Wiegeschnitt
- Schnitttechnik mit dem Kochmesser, bei der die Klingenspitze auf dem Brett bleibt und nur der Griff auf und ab bewegt wird.
- Wirz
- Hochdeutsch: Wirsing
- Schweizer Bezeichnung für Wirsing, ein Kohl mit gekrausten, grüngelben Blättern.
- Würzbutter
- Weiche Butter, die mit Zitronensaft, Kräutern oder anderen Zutaten vermischt wird und auf heisses Essen gelegt zerfliesst.
Z
- Zopf
- Hochdeutsch: Hefezopf
- Schweizer Hefegebäck aus Weissmehl, Milch und Butter, das traditionell am Wochenende gegessen wird.